Kommentare & Expertenmeinungen | Nachhaltigkeit
20.11.2012

Nachhaltig Handeln und investieren

Können Anleger mit nachhaltigen Investments wirklich etwas bewegen? Und liefert die „grüne“ Titelauswahl tatsächlich einen Mehrertrag? Beides bestätigt der Öko-Pionier Alfred Platow im aktuellen FONDS exklusiv-Interview und geht dabei auf das hauseigene Fondsflaggschiff und die Neuauflage „Growing Markets 2.0“ ein. Nicht nur für ethisch-ökologische Anleger startet in der nächsten Woche die „SusCon 2012“. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und UN-Organisationen werden dort insbesondere über Lösungsansätze für nachhaltige Wertschöpfungsketten diskutieren. 

von Kay Schelauske

„Ökologisch-ethisches Investment stellt die Verbindung zwischen eigenem Tun und dem Handeln Dritter dar“, sagt Alfred Platow im Gespräch mit FONDS exklusiv (das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 4/12). Der Verwaltungsratvorsitzende der Ökoworld Lux hat dabei jene Anleger im Blick, die sich auch im privaten und beruflichen Bereich mit diesen Themen auseinandersetzen – angefangen beim Kauf eines Kühlschranks über die Mobilität bis hin zu ethischen Lebensfragen. Der Öko-Pionier hat keinen Zweifel, dass Unternehmen, die ihr Handeln und ihre Produkt- und Dienstleistungskette entsprechend ausrichten, langfristig wirtschaftlicher agieren und einen höheren Profit erzielen als andere. Und dieses, wie Platow sagt, „vorhaltige Handeln“ zahle sich langfristig auch für Investoren aus. Gleichwohl gelingt es den Fondsmanagern global ausgerichteter Aktienfonds kurz- und mittelfristig oft nicht, den MSCI-World-Index als selbst gewählte Performance-Messlatte zu überspringen. Dies zeigt eine entsprechende Analyse von FONDS exklusiv (s. Ausgabe 4/12).

 

„Green Economy“ auf der “SusCon 2012” in Bonn

 

Ein viel versprechendes Event findet in der kommenden Woche vom 27. bis 28. November in Bonn statt: die „SusCon 2012“ – auf der „International Conference on Sustainable Business and Consumption“ kommen wichtige Ansprechpartner von Regierungen und UN-Organisationen sowie NGOs zusammen. Erstmals im World Conference Center in Bonn werden Lösungsansätze für nachhaltige Wertschöpfungsketten mit dem Ziel einer „Green Economy“ vorgestellt. Dabei stehen technische Innovationen, CSR 2.0, Ressourceneffizienz, Zertifizierungen sowie finanzieller Wandel und Lifestyles im Fokus. Laut Veranstalter werden rund 400 Teilnehmer erwartet (www.suscon.net).