Allianz Österreich führt elektronische Versicherungspolizze ein
Die gesetzlichen Voraussetzungen sind mit 1. Juli gegeben, viele Tonnen Papier könnten eingespart werden, heißt es vom Versicherer.

Wolfram Littich, Vorstand Allianz Gruppe Österreich
Allianz Gruppe
Mit 1. Juli erlaubt Gesetzgeber die elektronische Kommunikation beim Versand von Polizzen, Änderungsmitteilungen und anderen Erklärungen bzw. Informationen zwischen Versicherungsunternehmen und Versicherungsnehmern. Zur Gesetzesnovelle kam es nach intensiven Bemühungen des Versicherungsverbandes (VVO). Die Allianz Versicherung bietet ihren Kunden vom Start weg an, diese Möglichkeiten zu nutzen. Neben einer gesteigerten Kundenconvenience könnten damit im Sinne des Umweltschutzes bei der Allianz jährlich rund 150 Tonnen Papier eingespart werden, heißt es aus dem Unternehmen. "Wir freuen uns, dass der Gesetzgeber unsere langjährige Forderung erfüllt hat. Ab Juli können wir zeitgemäß und umweltschonend mit unseren Kunden kommunizieren", sagt Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich. "Die elektronische Polizze schont die Umwelt, da kein Papier mehr bedruckt und verschickt werden muss", so Littich.
Papier oder elektronisch
Für die Kunden entstehen mit der Gesetzesnovelle neue Möglichkeiten: Der Versicherungsnehmer kann künftig frei wählen, ob er, wie bisher, sämtliche Vertragsunterlagen und Informationen in Papierform oder neu, elektronisch erhalten will. Das vorliegende Gesetz ist "technikneutral" und gestattet sowohl den E-Mail-Versand als auch eine Portallösung (mit Log-in); ebenso wird es möglich, dass Versicherungsbedingungen auf Homepages zur Verfügung gestellt werden.
"Unsere Kunden können künftig ihre Unterlagen online lesen oder einfach auf ihren PC oder Laptop herunterladen", so Littich. Bei Bedarf kann die e-Polizze einfach und schnell, zum Beispiel dem Finanzamt, der Hausbank oder dem Steuerberater vorgelegt werden. Die Dokumente sind passwortgeschützt im jeweiligen Kundenportal sicher gespeichert.
