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26.03.2013

Allianz: Versicherung via App f├╝r die Smartphone-Generation

Am Smartphone laden, installieren und kaufen – was in anderen Branchen üblich ist, steckt in der Versicherungswirtschaft noch in den Kinderschuhen. Bei der Allianz kann man sich nun erstmals via Handy oder Tablet gegen die Kosten von Hubschrauberbergungen versichern.

Xaver Wölfl

Xaver Wölfl

Foto: Allianz

Pro Jahr verletzen sich rund 50.000 Ski- und Snowboardfahrer auf Österreichs Pisten. Etwa jeder zehnte davon wird mit dem Hubschrauber geborgen, mit durchschnittlichen Kosten von 3.000 Euro.„Kurz, mobil und einfach: Erstmals können Herr und Frau Österreicher eine Versicherung via Smartphone-App abschließen – zum Ausprobieren in den kommenden vier Wochen kostenfrei“, erklärt Xaver Wölfl, Leiter Market Management bei der Allianz Gruppe in Österreich.

 

Die „Smartphone-Generation” verfolge einen aktiven und flexiblen Lebensstil und meide langfristige Verpflichtungen, daher passe man sich entsprechend an, so die Allianz.

 

Ein „Touch“ deckt Versicherungsschutz für 7 Tage

 

Wer es verpasst hat, vor dem Skiurlaub für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen, kann nun mit Hilfe der Smartphone-App „Allianz AlpinSafe Helikopter“ kurzfristig eine Polizze auch nach dem Start in den Urlaub abschließen: „Der große Vorteil für den Kunden ist, dass er das Produkt genau dann abschließen kann, wenn der Bedarf dafür gegeben ist – also auch am Weg zur Skipiste“, so Wölfl.

 

Die Versicherungsdauer beträgt eine Woche, der Versicherungsschutz beginnt ab einer Stunde nach Abschluss, der Vertrag endet automatisch. Das Angebot gilt für alle Smartphonebesitzer mit einer Handynummer aus dem österreichischen Mobilfunknetz.

 

Bald im App-Store

 

Die Allianz App ist gratis im Android Market erhältlich und wird demnächst auch im App-Store verfügbar sein. Mit dem neuen individuell und mobil abschließbaren Produkt bietet die Allianz eine Ausschnittsdeckung aus dem Bereich Unfallversicherung. Im Deckungsumfang enthalten sind beispielsweise Kostenersatz für Such- und Bergungskosten sowie Rettungshubschraubereinsätze in Österreich bis zu 10.000 Euro.

 

Dass Bedarf für private Vorsorge gegeben ist, zeigt die Statistik: Alleine in Tirol mussten in der letzten Wintersportsaison 3.200 Heli-Rettungseinsätze geflogen werden. Die Kosten für eine Helikopterbergung betragen oft mehrere tausend Euro. Die Sozialversicherungsträger erkennen aber nur knapp ein Fünftel aller Flugrettungseinsätze an und übernehmen selbst dann nur weniger als ein Drittel der Kosten. „Ohne Bergungskostendeckung bleibt der Verletzte auf der Differenz sitzen“, erklärt Wölfl.

 

„Den Vertrieb von Mikro-Produkten testen”

 

Mit diesem neuen Verkaufsansatz hat sich die Allianz das Ziel gesetzt, erste Erfahrungen über den Vertrieb von Mikro-Produkten zu sammeln und zu testen, wie der Direktvertrieb via Smartphones von den Kunden angenommen wird.