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27.02.2020

Angst vor Finanzl├╝cken im Ruhestand

Fast ein Viertel der erwerbstätigen Österreicher ist besorgt, für den Ruhestand nicht genug zu sparen, zeigt eine Schroders-Studie auf.

Achim Küssner, Schroders

Achim Küssner, Schroders

Schroders

Viele Menschen sind besorgt, für den Ruhestand nicht genug zu sparen. Zu diesem Ergebnis kommt die Schroders Global Investor Study 2019, für die mehr als 25.000 Anleger aus allen Teilen der Welt befragt wurden. Konkret sind dies laut Studie weltweit rund 24 Prozent der Investoren im erwerbsfähigen Alter. Gleichzeitig gehen Anleger im Durchschnitt aber davon aus, im Ruhestand jedes Jahr 10,3 Prozent ihrer Ersparnisse ausgeben zu können, ohne dass ihnen das Geld ausgeht.

 

Österreich liegt unter dem Durchschnitt

In Österreich sind es hingegen 22 Prozent, die sich sorgen, nicht genug zu sparen, wie ein weiteres Studienfazit lautet. Investoren im Ruhestand dagegen sind optimistischer im Hinblick auf ihre Finanzen, besonders in Österreich, wo ein überwältigender Großteil (96 Prozent) der Investoren im Ruhestand keinen Zweifel daran hat, für den Lebensabend ausreichend Mittel gespart zu haben.

Zufriedenheit im Ruhestand

Angesichts dieser Sorgen überraschen die Erwartungen der Anleger an ihre finanziellen Möglichkeiten in der Ruhestandsphase. Hier glauben Anleger, jedes Jahr 10,5 Prozent ihrer Ruhestandsersparnisse ausgeben zu können, ohne dass ihnen das Geld ausgeht.

„Diesen Ergebnissen zufolge besteht ein deutliches Missverhältnis zwischen der Zuversicht der Anleger in Bezug auf ihre Ruhestandsersparnisse und dem Prozentsatz davon, den sie nach Eintritt in den Ruhestand ausgeben wollen“, sagt Achim Küssner, Country Head Deutschland/Österreich/CEE-Med bei Schroders.