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26.03.2013

Aquila HydropowerINVEST IV zum Vertrieb zugelassen

Mitte März erhielt der Aquila® HydropowerINVEST IV die Vertriebszulassung für den österreichischen Markt. Interessierte österreichische Investoren erhielten über die unternehmerische Beteiligung Zugang zum Wachstumsmarkt Türkei im Bereich Wasserkraft.

Foto: Andritz

„Nur wenige Länder sind so erfahren in Sachen Wasserkraft wie Österreich“, erläutert Axel Stiehler, Geschäftsführer bei Aquila Capital. „Da sich hier allerdings wie in den meisten westlichen Industrienationen Europas kaum noch rentable und ökologisch vertretbare Standorte finden lassen, ermöglichen wir interessierten österreichischen Investoren über unseren Wasserkraftfonds einen Zugang zum Wachstumsmarkt Türkei.“

 

Für die Investitionen des Aquila® HydropowerINVEST IV habe die Bundesregierung Deutschland eine Garantie ausgestellt – Anleger seien dadurch, was die politischen Risiken betrifft, so gestellt, als würden sie in Deutschland investieren, betont Stiehler.

 

Andritz als Partner

 

Erfahrener Partner an der Seite der unabhängigen Investmentgesellschaft Aquila Capital ist die österreichische Andritz-Gruppe, einer der weltweit führenden Wasserkraft-Spezialisten. Andritz hat in seiner über 150-jährigen Firmengeschichte bereits zahlreiche Wasserkraft-Projekte erfolgreich realisiert, u.a in Österreich und der Türkei, und wird die Instandhaltung und Wartung der Wasserkraftwerke, die an den Aquila® HydropowerINVEST IV angebunden sind, planmäßig übernehmen. Dabei handelt es sich um fünf Laufwasserkraftwerke, die bereits seit 2011 ans Stromnetz angeschlossen sind. Für Investoren entfalle dadurch das Projektentwicklungsrisiko.

 

Die am nördlichen Euphrat im Nordosten gelegenen Anlagen verfügen über eine installierte Leistung von jeweils bis zu 10 Megawatt (MW). „Wasserkraft ist die effizienteste Art der Energieerzeugung. Sie verfügt über einen Wirkungsgrad von 90 bis 95 Prozent, das heißt, dass die erzeugte Energie fast vollständig in den Stromnetzen ankommt. Noch dazu ist die Technik bewährt. Da wir bereits seit vielen Jahren den Markt sondieren, konnten wir einen günstigen Kaufpreisfaktor von 9,56 für die Projekte des Wasserkraftfonds erzielen, was die Rentabilität zusätzlich stärkt“, so Stiehler.

 

10 Prozent jährliche Rendite angepeilt

 

Avisiert ist eine jährliche Rendite von rund 10 Prozent. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss nach zehn Jahren Laufzeit liegt bei rund 195 Prozent. „In Westeuropa verfügen vergleichbare Anlagen über ein deutlich niedrigeres Renditepotenzial“, so Stiehler.

 

Der produzierte Strom kann zum staatlich garantierten Einspeisetarif in Höhe von 7,3 US-Cent pro kWh oder zum Marktpreis verkauft werden, wodurch deutlich höhere Renditen erzielt werden können. „In der Türkei liegen die Strompreise seit Einführung des dortigen Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2005 meist oberhalb der staatlichen Vergütung“, erläutert Stiehler. Auch die Abnahme des produzierten Stroms sei gesichert, da die Türkei eine immense Binnennachfrage nach Strom habe.

 

Als Mindestanlagesumme gelten 15.000 Euro (zzgl. 5% Agio), das geplante Fondsvolumen soll 22,952 Millionen Euro erreichen, die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich noch bis zum 31.08.2013.