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18.04.2018

Dialog Lebensversicherung steigert Neugeschäft in Österreich

Die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge wuchs 2017 um mehr als 25%, die Beitragseinnahmen stiegen auf einen neuen Rekordwert. Eine wichtige Rolle hätten dabei die freien Vermittler gespielt, lobt Dialog-Chef Stille.

Michael Stille, Vorstandsvorsitzender Dialog Lebensversicherung

Michael Stille, Vorstandsvorsitzender Dialog Lebensversicherung

Foto: Dialog

Im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens in Österreich konnte die Dialog Lebensversicherungs-AG ihr Neugeschäft hierzulande deutlich steigern erzielen. Die Zahl der eingelösten Versicherungsscheine stieg 2017 um 25,8% von 16.199 auf 20.375. Der laufende Beitrag erhöhte sich um 11% von 8,8 Mio. Euro auf 9,8 Mio. Euro. Die Versicherungssumme wuchs um 31,5% von 2,7 Mrd. Euro auf 3,55 Mrd. Euro. Die gute Neugeschäftsentwicklung wirkte sich entsprechend auf den Bestand an Polizzen aus. Die Stückzahl nahm um 8,5% von 155.216 auf 168.462 zu. Der laufende Beitrag stieg um 5,3% von 94,3 Mio. Euro auf 99,3 Mio. Euro. Die Versicherungssumme erhöhte sich um 13,3% von 18,5 Mrd. Euro auf 21 Mrd. Euro. Die Prämieneinnahmen erreichten mit einer Zunahme von 4,6% nach 93,7 Mio. Euro im Vorjahr den neuen Rekordwert von 98,1 Mio. Euro.

Michael Stille, Vorsitzender des Vorstands der Dialog Lebensversicherung, betont die Bedeutung der Vertriebspartner beim Neugeschäftswachstum: „Wir verdanken dieses ausgezeichnete Ergebnis unseren Vertriebspartnern. Sie haben sich für unsere preis- und leistungsstarken Produkte entschieden und dabei von unserem exzellenten Service profitiert. In unserem Hauptgeschäftsfeld, der Ablebensversicherung, sind wir mit erheblichem Abstand der Marktführer in Österreich. Ein großes Kompliment muss ich Direktor Willi Bors mit seinem Team für ihr hohes Engagement und die erfolgreiche Marktbearbeitung aussprechen.“ Weiters hätten die Fokussierung auf den freien Vermittler als Vertriebspartner und der hohe Kurswert der biometrischen Absicherung nach dem Niedergang der klassischen Kapitallebensversicherung zum Erfolg wesentlich beigetragen. Die Aussichten für 2018 seien ebenfalls positiv. Mittel- und langfristig werde die Marktdurchdringung der privaten Arbeitskraftsicherung zunehmen, so dass auch dieses Segment verstärkt zum Geschäftserfolg des Unternehmens beitragen werde, ist der Dialog-Vorstand überzeugt.

Marktführer in der Ablebensversicherung

In der Ablebensversicherung hat die Dialog in Österreich einen Marktanteil von rund 30%. Dies bedeutet die klare Marktführerschaft, die Stille auf die Anpassbarkeit an jeden individuellen Bedarf aufgrund der einmaligen Variabilität des Tarifangebots zurückführt. Drei unterschiedliche Prämienzahlungsvarianten – laufend, gegen Einmalerlag oder risikoadäquat – können dabei mit sechs verschiedenen Summenverläufen kombiniert werden: konstant, linear fallend, annuitätisch fallend (z.B. exakt an den Verlauf einer Baufinanzierung angepasst), frei wählbar, Zeitrente und Sparplanabsicherung. Die durchschnittliche Versicherungssumme ist 2017 von 170.298 Euro auf 181.433 Euro angestiegen, während sie im Marktdurchschnitt mit 141.190 Euro deutlich darunter lag (Deutschland plus Österreich).

BU-Absicherung schon ab 25 Jahren

Immer wichtiger wird die private Absicherung der Berufs- und Erwerbsunfähigkeit. Die staatlichen Pensionen reichen im Fall der Fälle nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Die Dialog Versicherung empfiehlt ihre Berufsunfähigkeitsversicherung in erster Linie für Akademiker und die Angehörigen kaufmännischer Berufe und die preisgünstigere Erwerbsunfähigkeitsversicherung, die einen soliden Basisschutz bietet, dagegen hauptsächlich für Handwerker, Künstler und Personen mit gefährlichen Berufen. „Speziell für junge Menschen empfehlen wir den altersabhängig und damit immer risikoadäquat kalkulierten Tarif SBU-solution. Da das Risiko, berufsunfähig zu werden, in jungen Jahren niedrig ist, kommen Berufsanfänger und junge Familien zu einem besonders günstigen Berufsunfähigkeitsschutz“, erklärt Vertriebsdirektor Willi Bors. „Ein 25-Jähriger kann sich schon mit einer Monatsprämie von 15 Euro eine Berufsunfähigkeitspension von 1000 Euro sichern.“ Die Prämie steige dann mit der Zeit zwar an, aber die Prämiensumme sei nicht höher als bei einem späteren Einstieg.