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16.01.2019

Die Versicherer haben einen neuen Präsidenten

Kurt Svoboda ist neuer Präsident im österreichischen Versicherungsverband VVO und steht Regularien nicht grundsätzlich negativ gegenüber.

Kurt Svoboda

Kurt Svoboda

Foto: Uniqa

Kurt Svoboda, Vorstandsvorsitzender von Uniqa Österreich, übernahm mit 1. Jänner 2019 für die kommenden zwei Jahre das Amt des Präsidenten im österreichischen Versicherungsverband VVO, der freiwilligen Interessensvertretung aller in Österreich tätigen privaten Versicherungen. Er ist studierter Betriebswirt und startete seine Karriere 1992 bei KPMG. Bereits 1996 wechselte er in die Versicherungswirtschaft. Seit 2011 hat er im Uniqa-Konzern die Funktionen des Chief Risk Officers, Chief Finance Officers und seit 2017 auch die des Vorsitzenden des Vorstandes der Uniqa Österreich Versicherungen AG inne. Im VVO ist Svoboda seit September 2015 bereits Vorsitzender des Komitees für Rechnungswesen und Steuern. "Gut designte Regularien schützen Kunden, die Versicherungswirtschaft und die Volkswirtschaften", zeigt sich Svoboda überzeugt, der als Finanz- und Risikovorstand für die Umsetzung von Regularien verantwortlich zeichnet. Eine Studie von PwC unter gut 1.300 Versicherungs-CEOs hat jedoch ergeben, dass als größte Bedrohung die Überregulierung gesehen wird. „Tatsächlich, Regulierungen sind Segen und Fluch, Chance und Risiko zugleich. Der Fluch kann uns immer dann einholen, wenn Regulierungen eingeführt werden, ohne das tatsächliche Geschäftsmodell und die Bedürfnisse der Kunden im Blick zu haben. Kosten können entstehen, ohne dass Kunden einen Vorteil oder Mehrwert lukrieren. Ich werde mich gemeinsam mit dem gesamten Präsidium des VVO dafür einsetzen, dass weitere Reformschritte mit Augenmaß und vor allem im Sinne unserer Kunden erfolgen", beschreibt Kurt Svoboda die wichtigsten Anliegen der kommenden zwei Jahre.