Emerging statt Brik: Erste Sparinvest gibt Anleihenfonds einen neuen Namen
Der globale Anspruch des Fonds soll dadurch deutlich gemacht werden. Derzeit ist er überwiegen in Unternehmen aus Lateinamerika und Zentral- und Osteuropa investiert.
Aus dem ESPA Bond Brik Corporate wird der ESPA Bond Emerging Markets Corporate. Der ursprüngliche Fondsname ließe den Schluss zu, dass der Fonds nur in Unternehmensanleihen aus Brasilien, Russland, Indien und Kasachstan investiert ist, hieß es dazu aus dem Unternehmen. Das Anlageuniversum sei aber viel breiter gefasst: Auch viele asiatische und lateinamerikanische Staaten zählen schon seit Auflage des Fonds zum Investment-Universum. Der aktiv gemanagte Unternehmensanleihenfonds investiert in Anleihen mit Sitz oder Geschäftstätigkeit in den Schwellenländern. Das auf 330 Mio. Euro angewachsene Anlagevolumen des ESPA Bond Emerging Markets Corporate verteilt sich aktuell zu 40% auf Lateinamerika, zu 24% auf die zentral- und osteuropäische Region, zu 9% auf Asien und zu 2,5% auf den mittleren Osten und Afrika. Seit dem Fondsstart im Juli 2007 erzielte der Fonds eine jährliche Performance von 7,73%. Fondsmanager Peter Varga sieht mehrere Gründe, warum es auch in Zukunft so weitergehen wird: "Die Schwellenländer zeichnen sich durch ein dynamisches Wirtschaftswachstum aus und stellen jenes der entwickelten Länder, z.B. USA, Japan, Deutschland, in den Schatten. Die Staatsverschuldung liegt im Schnitt weit unter jener der Industrienationen und sei großteils rückläufig. Die Unternehmen weisen niedrige Fremdkapitalquoten in Verbindung mit hohen Gewinnmargen aus.“
