Meldungen | Anleihen, Investmentfonds
24.04.2018

Erste-Sparinvest lanciert Anleihen-Dachfonds

Der "Erste Fixed Income Plus" startet am 22. Mai und kann bereits gezeichnet werden. Ein Fünftel machen Absolute-Return-Strategien aus, ansonsten ist das Management weitgehend frei bei der Allokation.

Gerhard Beulig, Fondsmanager Erste-Sparinvest

Gerhard Beulig, Fondsmanager Erste-Sparinvest

Foto: Erste AM

Das niedrige Zinsniveau an den europäischen Anleihemärkten hält sich hartnäckig. Eine Herausforderung für Anlegerinnen und Anleger, die attraktive Renditen im festverzinslichen Bereich suchen. Die Erste-Sparinvest hat nun einen neuen Anleihefonds zur Zeichnung aufgelegt, der dennoch eine attraktive Wertpapier-Rendite und regelmäßige Ausschüttungen gewährleisten soll. Der als Dachfonds konzipierte „Erste Fixed Income Plus“ will die unterschiedlichen Phasen an den Zinsmärkten flexibel nutzen. Als Anlageinstrumente stehen alle Arten von Anleihen- und Geldmarktfonds, ETFs und auch Derivate zur Verfügung. Das Management ist dabei an keinen Referenz-Index gebunden. Je nach Markteinschätzung können bis zu 100 Prozent der veranlagten Gelder in Risikoanleihen wie z. B. Hochzins- und Schwellenländeranleihen investiert werden. „Rechnet man mit steigenden Zinsen, kann das Zinsänderungsrisiko umgekehrt auf null reduziert werden“, erklärt Fondsmanager Gerhard Beulig. Er sieht außerhalb der Euro-Zone, die noch immer von der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geprägt ist, durchaus attraktive Rendite-Chancen an den Zinsmärkten, wie z.B. bei US-Unternehmensanleihen. Noch mehr Renditen werfen Anleihen aus den Schwellenländern ab. „Deshalb ist hier eine breite Streuung besonders wichtig, um das grundsätzlich höhere Risiko dieser Anleihen zu reduzieren. Natürlich beobachten wir diese Märkte regelmäßig und treffen dann die Entscheidungen“, so Beulig.

2 Prozent jährliche Ausschüttung

Die Zusammensetzung des Portfolios wird taktisch gesteuert, entsprechend der Attraktivität der Anleihesektoren, der Preistrends (Momentum-Strategien) und der Risiko-Neigung, die laufend gemessen und bewertet wird. Bevorzugte Währung wird der Euro sein, bis zu ein Viertel Fremdwährungen sind möglich. Etwa ein Fünftel des Kapitals ist in Absolute-Return-Fonds veranlagt. Diese sollen zur Stabilisierung des Gesamtertrages beitragen. "Der Fonds strebt eine jährliche Ausschüttungsrendite von 2 Prozent an", betont Beulig, der den Fonds zusammen mit einem Team managen wird.