Finanzdienstleister entwickeln Checkliste zur persönlichen Krisenabsicherung
In Gesprächen mit Kunden stellen die österreichischen Gewerblichen Vermögensberater immer wieder fest, dass viele Familien nicht ausreichend auf persönliche finanzielle Herausforderungen vorbereitet sind. Doch die aktuelle Situation in Europa gibt mehr denn je Anlass, die jeweils vorhandene Krisenabsicherung der eigenen Familie zu überprüfen.

Fachgruppen-Obmann Wolfgang K. Göltl
Viele Konsumenten fühlen sich dabei allerdings überfordert und wissen nicht, worauf sie besonders achten müssen. Zu deren Unterstützung hat der Fachverband Finanzdienstleister auf seiner Website http://wko.at/finanzdienstleister/krisenabsicherung-checkliste nun eine neue „Checkliste zur Persönlichen Krisenabsicherung“ vorgestellt.
„Diese Checkliste hilft, sich einen Überblick über die vorhandene eigene finanzielle Absicherung zu verschaffen und einen eventuellen Handlungsbedarf festzustellen. Die Fragen der Checkliste ersetzen natürlich kein persönliches Beratungsgespräch mit einem Experten. Aber sie sind eine gute Vorbereitung darauf“, betont Wolfgang K. Göltl, Obmann des Fachverbands der Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
Göltl sieht in der Herausgabe von Checklisten eine besondere Serviceleistung für die Konsumenten: „Diese Checklisten ermöglichen den Konsumenten, selbstständig ihre Erfordernisse zu überprüfen und gezielte Fragen an ihren Vermögensberater zu stellen.“
Wesentlicher Faktor der „Persönlichen Krisenabsicherung“ ist die Frage, wann welche Geldmittel benötigt werden könnten. Erst in einem Analysegespräch wird vielen bewusst, wie oft diese ausreichende Absicherung fehlt. Sicherheit und fundierte Begleitung böten hier die Gewerbetreibenden der Gewerblichen Vermögensberatung. Sie seien die geeigneten Experten, ihre Kunden durch herausfordernde Zeiten zu führen.
Der Fachverband Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich habe bisher schon eine Reihe von Checklisten zur Unterstützung der Konsumenten erarbeitet. Diese können auf der Website der WKO abgerufen werden.
