Meldungen | Pensionskassen
24.02.2020

FMA-Bericht zu den österreichischen Pensionskassen

Sowohl das verwaltete Vermögen als auch die Veranlagungsperformance konnten im 4. Quartal 2019 zulegen. Der Konzentrationsprozess setzt sich indessen fort.

FMA

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Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug zum Ende des 4. Quartals 2019 24,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung um 642 Millionen Euro oder 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich um 1,2 Prozent auf rund 980.000.

Die von der Oesterreichischen Kontrollbank errechnete Veranlagungsperformance ergab für das 4. Quartal ein Plus von 2,3 Prozent; für das Jahr 2019 ergibt dies ein Plus von insgesamt 11,6 Prozent. Im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance vier, 3,7 und 4,3 Prozent.

Konzentrationsprozess setzt sich fort

Der Konzentrationsprozess durch Fusionen und Übernahmen unter den Pensionskassen hat sich auch 2019 weiter fortgesetzt: Waren 2005 noch 21 Pensionskassen am österreichischen Markt tätig, so waren es Ende 2019 nur mehr acht - um eine weniger als ein Jahr davor. Dies geht aus dem heute von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) veröffentlichten Bericht über das 4. Quartal 2019 der österreichischen Pensionskassen hervor.

Anleihen machen den Großteil aus

Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 96,84 Prozent indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Veranlagungsklassen machen Schuldverschreibungen mit 43,30 Prozent den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit 34,17 Prozent, Guthaben bei Kreditinstituten mit 7,03 Prozent und Immobilien mit 4,69 Prozent. Der Rest entfällt auf Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte.