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17.03.2014

Fremdwährungskredite wurden 2013 weiter abgebaut

Die österreichischen Haushalte hatten laut FMA Ende 2013 um 11% weniger Kreditevolumen zu bedienen als 2012, allerdings noch ohne die Wechselkursveränderungen. Fast alle Kredite notieren in Schweizer Franken.

Das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Kreditvolumen) privater inländischer Haushalte sank im 4. Quartal 2013 abermals, ergab die FMA-Erhebung dazu für das 4. Quartal 2013. Ende Dezember 2013 betrug das Volumen Euro 27,4 Mrd. Euro und lag somit wechselkursbereinigt um 3,4 Mrd. oder 11,1% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Im Hinblick auf das 3. Quartal 2013 bedeutet das einen Rückgang von 0,9 Mrd. Euro oder 3,0%. Gegenüber dem Herbst 2008, als die FMA einen Stopp der Neuvergabe von FX-Krediten verhängte und Initiativen zur Begrenzung des Risikos beim aushaftenden FX-Kreditvolumen setzte, reduzierte sich das Volumen wechselkursbereinigt um Euro 18,6 Mrd. oder 40,4%.

Ende Dezember 2013 entfiel mit 95,6% weiterhin der Großteil des FX-Forderungsvolumens auf Schweizer Franken und der Rest beinahe zur Gänze auf Japanische Yen. Der Schweizer Franken hat seit Anfang 2008 34,8% gegenüber dem Euro aufgewertet