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14.06.2017

Invesco legt Multi-Faktor-ETF für US-Aktien auf

Drei Faktoren, die wenig korreliert sind, sollen Aktien systematisch selektieren und das Timing-Risiko reduzieren ohne dass der Anleger selbst aktiv reagieren muss.

Michael Huber, PowerShares Deutschland und Österreich

Michael Huber, PowerShares Deutschland und Österreich

Foto: Invesco

Invesco PowerShares hat das Listing seines PowerShares S&P 500 QVM UCITS ETF an der Deutschen Börse bekanntgegeben. Der Smart-Beta-ETF bildet den S&P 500 Quality, Value & Momentum Multi-Factor Index physisch nach und zielt darauf ab Anlegern eine Lösung für die doppelte Herausforderung zu bieten: erfolgreich am US-amerikanischen Aktienmarkt zu investieren und Anlagen in Einzelfaktoren zeitlich richtig zu steuern. Dazu kombiniert der ETF drei auf Forschungsergebnissen basierende Faktoren, die kaum miteinander korreliert sind. Das Faktor-Engagement erfolgt auf Basis einer systematischen und transparenten Aktienselektion. Ziel dieser Methodik ist ein Engagement am US-amerikanischen Markt, das unter Risiko/Ertrags-Gesichtspunkten optimiert ist und das mit Einzelfaktor-Engagements verbundene Timing-Risiko minimiert. Der Faktor „Quality“ identifiziert Unternehmen mit soliden Bilanzen und einer historisch starken operativen Wertentwicklung, "Value" identifiziert Aktien, die gemessen an ihrem inneren Wert attraktiv bewertet sind und „Momentum“ identifiziert Aktien, deren Kurs sich in der Vergangenheit positiv entwickelt hat. Durch die Kombination von Value und Momentum kann das Risiko eines zu hohen Engagements in "Value-Fallen" minimiert werden.

"Als größte Wirtschaft der Welt haben die USA zwar einen bedeutenden Anteil an den Anlegerportfolios. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Anleger seit einigen Jahren Schwierigkeiten haben, eine nachhaltige Überrendite zu generieren", sagt Michael Huber, Head of Distribution PowerShares Deutschland und Österreich. „Angesichts des offensichtlichen Bedarfs am Markt haben wir eine Strategie entwickelt, die Faktoren kombiniert und die Timing-Problematik mindert. Die Multi-Faktor-Methodik ermöglicht eine Fokussierung auf bestimmte Faktoren, ohne dass Anleger selbst entscheiden müssen, wann sie auf welche Faktoren setzen sollten.“