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15.03.2016

Mehr Provisionserlöse für Swiss Life Select

Der Finanzberater Swiss Life Select erzielte im Geschäftsjahr 2015 in Österreich mehr als 40 Mio. Euro an Provisionserlösen. Die öffentliche Verunsicherung in Sachen Lebensversicherung ist für Geschäftsführer Obererlacher nicht gerechtfertigt.

Christoph Obererlacher, Geschäftsführer Swiss Life Select Österreich

Christoph Obererlacher, Geschäftsführer Swiss Life Select Österreich

Swiss Life Select

Die Swiss Life Select Österreich GmbH, eine Tochter der Schweizer Swiss Life-Gruppe, erzielte im Geschäftsjahr 2015 mit 41 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um knapp 2 Mio. Euro mehr an Provisionserlösen, wie das Unternehmen in einer Aussendung mitteilt. Hauptgrund für die Steigerung waren höhere Abschlussprovisionen, die deutlich über dem Vorjahr lagen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 2,7 Mio. Euro und konnte damit ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (1,73 Mio. Euro) gesteigert werden. „Dieses Ergebnis beweist, dass unser Geschäftsmodell einer umfassenden, lebensbegleitenden Beratung samt flexibler Anpassung der Produkte auf geänderte Lebenssituationen goldrichtig ist. Financial Planning ist die richtige Strategie für die erfolgreiche Vorsorge, gerade auch in volatilen Zeiten“, resümiert Geschäftsführer Christoph Obererlacher.

Der Kundenbedarf nach langfristigem Vermögensaufbau und Absicherung von Risiken spiegle sich auch 2015 im vermittelten Produktmix wider: Mit über 44% der gesamten Vertriebsleistung dominierte 2015 der Lebensversicherungs-Bereich. Insbesondere die fondsgebundene Lebensversicherung wurde stark nachgefragt. Die gute Entwicklung an den Kapitalmärkten verhalf auch der Sparte Investment mit knapp 27% an der Gesamtproduktion zu einem guten Ergebnis (2014: 28%). Damit waren die Kapitalanlageprodukte insgesamt das zweite wichtige Standbein im Produktmix, gefolgt von den weiterhin stark nachgefragten Produkten aus dem Sach- und Unfallversicherungsbereich (16,5% an der Gesamtproduktion). Die Nachfrage nach Finanzierungen stieg auf Grund des für diesen Bereich günstigen Niedrigzins-Umfeldes um 2 Prozentpunkte auf 7,6% der Gesamtproduktion.

Swiss Life Select versorgte im Geschäftsjahr 2015 insgesamt knapp 28.000 Kunden (2014: rund 32.000 Kunden) mit Finanzmarktprodukten. Die absolute Anzahl der Neukunden lag mit rund 4.300 unter dem Vorjahreswert (rund 5.300 Privatkunden). Der Rückgang war der Umsetzung der strategischen Ausrichtung auf weniger Retail-Kunden und den Fokus auf vermögende Privatkunden geschuldet. Der Anteil des Bestandskundengeschäftes blieb mit 84% fast auf dem gleich hohen Niveau wie 2014 mit 85%.

"Lebensversicherungen sind kein Auslaufmodell"

„Mit Verwunderung registrieren wir bei Swiss Life Select die undifferenzierte öffentliche Diskussion um die Lebensversicherungen, die die Kürzung des Garantiezinses bei klassischen Er- und Ablebensversicherungen bzw. Rentenversicherungen ausgelöst hat“, kommentiert Christoph Obererlacher, die aktuelle Debatte. „Insbesondere die fondsgebundene Lebensversicherung bietet derzeit, aufgrund der Nutzungsmöglichkeit von breit gestreuten Fonds, die notwendige Flexibilität für ein erfolgreiches Vermögensmanagement innerhalb eines Versicherungsmantels. Außerdem ist die fondsgebundene Lebensversicherung steuerlich äußerst vorteilhaft, da weder Kapitalertragssteuer noch Einkommenssteuer anfallen. Weiters können fondsgebundene Lebensversicherungen gerade im Falle einer Vermögensübergabe sehr vorteilhaft sein.“ Voraussetzung für deren Nutzung sei allerdings eine aktive und vorausschauende Beratung der Kunden auf Basis der Beobachtung der Märkte. „Auch hier zeigt sich die Überlegenheit des lebensbegleitenden Financial Planning Ansatzes. Die Kunden sind nicht nur mündiger geworden, sie haben auch ein höheres Bewusstsein für die Absicherung eines längeren und selbstbestimmten Lebens entwickelt und verlangen daher eine aktive Finanz- und Vorsorgeberatung“, so der Swiss-Life-Select-Chef.