Meldungen | Absolute-Return-Fonds, Alternative Investments
02.02.2012

Mit Absolute Return-Fonds auf Erfolgkurs

Absolute Return-Fonds liefern Anlegern nicht automatisch die angestrebten Mehrerträge. Das haben die zurückliegenden Jahre gezeigt. Entscheidend sind eine überzeugende Investmentstrategie und vor allem ein erfahrenes Fondsmanagement – wie bei den beiden marktneutralen Branchenfonds der DNB Asset Management.

Mike Judith, Vice President DNB Asset Management

Mike Judith, Vice President DNB Asset Management

Der „DNB ECO Absolute Return“ erzielte im Jahr 2011 einen Wertzuwachs von 17,4 Prozent, der „DNB TMT Absolute Return“ ein Plus von 10,2 Prozent, jeweils nach Kosten. Bei den Ratinggesellschaften Citywire und Morningstar belegten die Fonds, nach Angaben des norwegischen Anbieters, den ersten bzw. zweiten Platz in der Kategorie „Long/short Equity Global“. Und das liegt nicht nur an einem guten Händchen der Fondsmanager. Beide Fondskonzepte wurden seit 2007 bzw. 2008 in nahezu identischen Vorläufer-Fonds gemanagt und erzielten seitdem eine jährliche Wertentwicklung von 12,6 bzw. 13,8 Prozent, jeweils nach Kosten.

 

Mehrerträge bei steigenden und fallenden Aktienmärkten

 

Charakteristisch für die Absolute Return-Fonds ist ihr themenorientiertes Stock-Pickung. Die Fondsmanager setzen auf Gewinner- und Verlierer-Aktien, können also durch den Kauf von Derivaten auch von fallenden Märkten profitieren – vorausgesetzt, sie liegen mit ihren Aktienbewertungen richtig. Anders Tandberg-Johansen managt seit 13 Jahren Technologieaktien und setzt bei dem „TMT (Technologie-Medien-Telekommunikation)-Fonds“ auf Megatrends wie Smartphones, Gaming und Social Media. Das Portfolio umfasst derzeit 80 Titel. Unter den größten Positionen sind bekannte Namen wie Google, Microsoft, Nokia, Dell und Yahoo. Nur Insidern dürften hingegen die Top-Positionen beim ECO-Fonds bekannt sein, der in Unternehmen des Erneuerbaren Energien (EE)-Sektors investiert. Hierzu gehören bspw. der französische Kabelhersteller Nexans sowie die US-Anbieter Johnson Controls und MEMC Electronic. Sie produzieren Fahrzeugkomponenten zur Erhöhung der Energieeffizienz bzw. Materialien und Ausrüstungen für Solaranlagen. Das Portfolio umfasst hundert Titel. Verantwortet wird es von Jon Sigurdsen, der ebenso lange in der Welt der Technologie- und EE-Aktien zuhause ist und sich seit vier Jahren ausschließlich auf den EE-Sektor spezialisiert hat.

 

Jeder Trade ist unter Kontrolle

 

Entsprechend dem Anlagekonzept kommt dem Risikomanagement eine besondere Rolle zu. Verlustrisiken sollen erstens durch ein hohes Maß an Liquidität begrenzt werden. „80 Prozent der Portfolien sollten innerhalb von fünf Tagen liquidiert werden können“, sagt Mike Judith, Vice President von DNB Asset Management. Deshalb muss jeder Titel bestimmte Vorgaben bei der Marktkapitalisierung, beim Tradingvolumen und beim Streubesitz erfüllen. Zweitens haben die Norweger ein Risikomanagement entwickelt, das es den Fondsmanagern ermöglicht, die Auswirkungen jedes Trades im Vorfeld und im Nachhinein zu analysieren und zu bewerten. Judith: „Wir haben unser Riskmanagement bereits mehrfach an Investmentgesellschaften verkauft“, sagt Judith und betont: „Überzeugender lässt sich die Qualität und das Leistungsvermögen eines solchen Tools nicht bestätigen.“ Übrigens: Die Fonds haben noch eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie werden nach internen Nachhaltigkeitskriterien gemanagt.

 

Fondsname

DNB ECO Absolute Return

DNB TMT Absolute Return

Fondsanbieter

DNB Asset Management

DNB Asset Management

ISIN

LU0547714443

LU0547714872

Fondsvolumen

61 Mio. Euro

89 Mio. Euro

Managementgebühr

1,5 % pro Jahr

1,5 % pro Jahr

Performancegebühr

Erfolgsgebühr & High-Watermark*

Erfolgsgebühr & High-Watermark*

 

* Erfolgsgebühr von 20% der Überschussrendite gegenüber dem Vergleichsindex: Eine Erfolgsgebühr wird letzten Endes nur dann gezahlt, wenn die Wertentwicklung des betreffenden Teilfonds den vorherigen höchsten, an die Entwicklung des jeweiligen Index angepassten NIW übersteigt (High-Watermark).Quelle: DNB AM