Morgan Stanley: Mit globalem Aktienfonds auf der Suche nach den künftigen Gewinnern
Global anlegende Aktienfonds haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber spezialisierten Nischenprodukten: Sie sind – eine kluge Einzeltitelauswahl vorausgesetzt – weniger anfällig für aktuelle Schreckensmeldungen in bestimmten Branchen oder Regionen, wie etwa die Eurozone. Kristian Heugh, Fondsmanager des Morgan Stanley Global Opportunity-Fonds, erklärt seinen Ansatz.

Bei einem global anlegenden Aktienfonds wie dem Morgan Stanley Global Opportunity-Fonds (ISIN: LU0552385618) könne der Investor bzw. Fondsmanager auf den ,perfect pitch‘ warten, den besten Zeitpunkt, um sich in einem bestimmten Unternehmen zu engagieren. „Es ist nicht so wie beim Baseball-Spiel, wo man auf Würfe reagieren muss, weil man ansonsten nach drei Schlagfehlern draußen ist. Um stattdessen dein Alpha im Markt zu maximieren, kann man auf die besten Würfe reagieren, indem man das Portfolio auf großartige Unternehmen konzentriert, die man zu einem hervorragenden Preis gekauft hat“, so Heugh.
Heugh verfolgt dabei einen stringenten Bottom-up-Analyse-Ansatz: „Wir glauben, dass durch die Bottom-Up-Analyse und -beurteilung durchgängigere wertschöpfende Investmentergebnisse erzielt werden können, als durch Top-Down-Prognosen. Zu versuchen, den Markt abzupassen, indem man sich auf erwartete geringfügige Veränderungen bei den Konjunkturdaten verlässt, ist oft Zeitverschwendung und eröffnet weit weniger gute Gewinnchancen.“
Angestrebt wird mit dem Morgan Stanley Global Opportunity Fund ein langfristiger, in US-Dollar gemessener Wertzuwachs. Unter normalen Marktbedingungen wird das Anlageziel des Fonds hauptsächlich durch die Anlage in Aktien von wachstumsorientierten Unternehmen weltweit verfolgt. Dabei werden attraktive Anlagemöglichkeiten in einzelnen Unternehmen gesucht, die ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen, d.h. Unternehmen mit einem hohen Cash-Flow-Generierungspotential und die zum Kaufzeitpunkt als unterbewertet gelten. Die Bewertung wird im Kontext der Aussichten auf anhaltende Erträge, ein anhaltendes Cash-Flow-Wachstum sowie auf schlüssige Unternehmenskonzepte betrachtet. Ein Unternehmen, das Heugh gut gefällt ist Amazon.
Fündig wird Heugh nicht zwingend außerhalb Europas: 32% der Umsätze der im MSCI-Europa-Index enthaltenen Unternehmen kommen aus den Emerging Markets, weshalb man nicht pauschal sagen könne, dass europäische Aktien derzeit gemieden werden sollen.
