Meldungen | Investmentfonds, Nachhaltigkeit
20.12.2018

M&G legt Aktienfonds mit "Positive Impact" auf

Die in Frage kommenden Unternehmen werden nach einem Screening-System auf ihre positive Wirkung auf die Aspekte Umwelt, Soziales und Governance abgeklopft. Diese werden laufend beobachtet.

John William Olsen, Fondsmanager M&G

John William Olsen, Fondsmanager M&G

Foto: M&G

M&G Investments hat einen Aktienfonds aufgelegt, der in nachhaltige Unternehmen investiert und neben der Erwirtschaftung attraktiver Anlageerträge auch das Ziel eines positiven gesellschaftlichen Effekts („Impact“) verfolgt, was die drängendsten globalen sozialen und umweltbezogenen Probleme betrifft. Verwaltet wird der M&G (Lux) Positive Impact Fund von John William Olsen. Er ist verantwortlich für die Beurteilung des "Impacts" der Portfoliopositionen sowie die Messung der Fondscharakteristika in Bezug auf die Aspekte Umwelt, Soziales und Governance (ESG). Unterstützt wird er von Ben Constable-Maxwell, dem Leiter des Bereichs Sustainable and Impact Investing bei M&G. Der Fonds investiert in Unternehmen – auch solche aus Schwellenländern – bei denen die Erzielung positiver Effekte in Bezug auf Gesellschaft und Umwelt im Fokus steht. Daneben strebt der Fonds über beliebige 5-Jahreszeiträume einen höheren Gesamtertrag als der MSCI All Countries World Index an. Das Portfolio ist stark konzentriert und umfasst bis zu 40 Unternehmen.

Keine Kompromisse beim Prozess

In diesem Zusammenhang wird „Impact“ nicht nur als Auswirkung einer Anlage auf den Geschäftserfolg verstanden, sondern auf die Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit auf die Gesellschaft insgesamt. Im Fonds erfolgt eine Diversifikation über sechs wesentliche „Impact“-Bereiche: Klimalösungen, Luft-, Wasser- und Bodenreinhaltung, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Arbeitsbedingungen und soziale Gleichheit. Über diese Bereiche hinweg investiert der Fonds in drei Arten von Unternehmen, die einen positiven Effekt bewirken: „Pioniere“, „Unterstützer“ und „Anführer“. John William Olsen und Ben Constable-Maxwell stützen sich auf das Positive Impact Management-Team von M&G, das entsprechend spezialisiertes Research betreibt. Das Team definiert das Anlageuniversum des Fonds, indem es einen Konsens in Bezug auf den Effekt der potenziellen Anlagen erzielt. Dazu durchleuchtet das Team die Anlagekandidaten im Rahmen einer dreigliedrigen Analyse, die die Gründe für eine Anlage, die Absichten und den erzielten Effekt jedes Unternehmens abdeckt. Der Fonds orientiert sich an den Zielen zur nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen. „Merkmal unseres Investmentprozesses ist, dass wir die gesellschaftlichen Effekte der Unternehmen, in die wir investieren, laufend beobachten und messen, also nicht lediglich einen statischen Filter anwenden“, sagt Fondsmanager John William Olsen. „Dieses Verfahren ist zwar aufwendiger, da jeder Anlagekandidat eine vollständige Impact-Analyse durchlaufen und von allen Teammitgliedern gebilligt werden muss. Doch machen wir in Bezug auf den Impact-Aspekt unseres Produktangebots keine Kompromisse.”