Meldungen | Fondspolizzen
31.08.2017

Nachhaltigkeit ist in der privaten Vorsorge f├╝r jeden Zweiten relevant

Eine Knappe Mehrheit der Österreicher würde nachhaltig und ethisch unbedenklich investieren, wenn sie mit einer Fondspolizze vorsorgen, besagt eine Umfrage der Nürnberger Versicherung.

Michael Lacchini, Produktmanager Nürnberger Versicherung

Michael Lacchini, Produktmanager Nürnberger Versicherung

Foto: Nürnberger

Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Nürnberger Versicherung und des Fachverbands Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zeigt, spielt für mehr als die Hälfte der Österreicher eine Veranlagung unter nachhaltigen bzw. ethischen Gesichtspunkten im Rahmen der Fondsgebundenen Lebensversicherung eine wichtige Rolle. In der Umfrage des Linzer Market-Instituts wurden 1.000 Österreicher ab 16 Jahren zu ihren Befindlichkeiten, Erwartungen und Zufriedenheit in Sachen private Vorsorge befragt. Ein besonderer Fokus lag auch auf der Fondsgebundenen Lebensversicherung (FLV). Was die Anforderungen an dieses Produkt betrifft, so ist es für 55% der Befragten sehr wichtig bzw. wichtig, dass die angebotenen Fondsbeteiligungen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bzw. aus ethischen Gesichtspunkten ausgesucht werden. Und das unabhängig davon, ob man sich konkret für eine FLV interessiert oder nicht. „Dieses Ergebnis zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den Menschen angekommen ist. Es deckt sich auch mit unseren Erfahrungen, denn nachhaltige und ethische Investments werden auch bei unseren Kunden immer beliebter“, sagt Michael Lacchini, Produktmanager bei der Nürnberger Versicherung zu den Ergebnissen.

So hat die Versicherung unter der Bezeichnung „Nachhaltig investieren“ bereits zwei FLV-Portfolios im Angebot, die sich an Anleger richten, für die Nachhaltigkeitsüberlegungen im Zentrum ihrer Anlageentscheidungen stehen. Die Veranlagungen erfolgen in ausgesuchten Investmentfonds, die Portfolios gehören jeweils zur Risikoklasse 2 und 3. Der Mindestmonatsprämie beträgt 100 Euro. „Empfehlenswert ist auch der Einschluss einer Zusatzversicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit“, rät Lacchini. Die Versicherung übernimmt dann im Versicherungsfall die Prämienzahlung inklusive aller eingeschlossenen Zusatzversicherungen.