Meldungen | Pensionskassen
09.06.2015

Pensionskassen verdienten im 1. Quartal 6 Prozent

Das verwaltete Vermögen stieg laut FMA um 5,6 Prozent auf 20,1 Mrd. Euro. Seit 2005 haben die Pensionskassen durchschnittlich eine Performance von 4,2 Prozent erzielt.

Das von den 14 österreichischen Pensionskassen insgesamt verwaltete Vermögen betrug zum Ende des 1. Quartals 20,1 Mrd. Euro. Dies geht aus dem von der Finanzmarktaufsicht (FMA) veröffentlichten Bericht über das 1. Quartal 2015 der österreichischen Pensionskassen hervor. Das im Vergleich zum Vorquartal ein Zuwachs um 5,6%. Knapp mehr als 2 Mrd. Euro entfielen auf die sieben betrieblichen Pensionskassen, knapp über 18 Mrd. Euro auf die sieben überbetrieblichen. Das von den Pensionskassen verwaltete Vermögen entspricht damit rund 5,8% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) Österreichs. In der Vermögensveranlagung erzielten alle Pensionskassen zusammen in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 ein Veranlagungsergebnis von 6,0% (betriebliche: plus 5,3%; überbetriebliche: plus 6,1%). Für die letzten drei, fünf bzw. zehn Jahre betrug die durchschnittliche Performance aller Kassen per anno 7,7%, 5,5% bzw. 4,2%. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten erhöhte sich im Vergleich zum Vorquartal leicht um 0,8% auf rund 865.000 Personen. Davon bezogen rund 10% eine Pensionsleistung aus dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge. Damit haben derzeit rund 21,7% aller unselbständig Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine derartige betriebliche Zusatzpension.

Den größten Anteil am Portfolio hatten Schuldverschreibungen mit 46,4% des Gesamtvermögens. Aktien hatten einen Anteil von 35,7% und Guthaben bei Kreditinstituten einen Anteil von 7,3%. Im 1. Quartal 2015 war das Vermögen, nach Währungsabsicherungsgeschäften, zu rund 22,3% in ausländischer Währung veranlagt. Das Vermögen der Pensionskassen wurde zu 95% über Investmentfonds gehalten.