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19.04.2012

Raiffeisen Centrobank gliedert Raiffeisen Investment ein

Ziel sei eine effizientere Kundenbetreuung durch die verschlankte Struktur, so das RCB-Management.

Eva Marchart, Vorsitzende des Vorstandes der Raiffeisen Centrobank

Eva Marchart, Vorsitzende des Vorstandes der Raiffeisen Centrobank

RCB

Die Raiffeisen Centrobank, das Equity-Haus der Raiffeisen Bank International, wird intern neu geordnet. Die Bank wird operativ per 1. Mai 2012 und formal rückwirkend per 1. Jänner 2012 mit ihrer 100%-Tochter Raiffeisen Investment AG (RIAG) verschmelzen und künftig alle Geschäftsbereiche unter einem Dach bündeln. Auf diese Weise folgt die Raiffeisen Centrobank den veränderten Bedürfnissen ihrer Kunden, die zunehmend auf umfassende Betreuung aus einer Hand Wert legen, heißt es aus dem Unternehmen. Gerhard Grund, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Centrobank und bisher auch als Vorstandsvorsitzender der RIAG für den Bereich M&A-Beratung zuständig, wird dieses Geschäftsfeld weiterhin operativ führen. „Mit unserem integrierten Beratungsmodell für Investmentbanking-Produkte stellen wir sicher, dass das umfangreiche Wissen unserer Experten unseren Kunden voll zugänglich wird, unabhängig davon welche Dienstleistung sie von uns in Anspruch nehmen möchten. Gleichzeitig verkürzen wir die Entscheidungswege, was in unserem schnelllebigen Geschäft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeutet,“ erklärte Eva Marchart, Vorsitzende des Vorstandes der Raiffeisen Centrobank, die Maßnahme.

Künftig wird auch das 16 Länder umspannende Netzwerk der RIAG in Zentral- und Osteuropa sowie der Türkei direkt von der Raiffeisen Centrobank geführt. Am Standort Wien beschäftigt die RIAG 41 Mitarbeiter, die nun in den Personalstand der Raiffeisen Centrobank übernommen werden. Darüber hinaus stehen im Netzwerk 62 erfahrene Experten zur Verfügung.