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03.09.2018

R+V führt neue Polizze zu Internet- und Wirtschaftskriminalität ein

Das aus einem fixen und einem optionalen Bausteinen bestehende Produkt richtet sich Firmenkunden und kann bis 1. Mio Euro Versicherungssumme online über Makler angeschlossen werden.

Philipp Dierig, Spartenleiter R+V Österreich

Philipp Dierig, Spartenleiter R+V Österreich

Foto: R+V

Die österreichische Niederlassung der R+V Versicherung erneuert ihr Vertrauensschaden-Produkt und hat mit der "R+V-Internet- und WirtschaftskriminalitätsPolizze" (IuW) ein neues Angebot für Firmenkunden auf Basis eines Baustein-Modells. Der fixe Baustein Wirtschaftskriminalität sichert Unternehmen vor externen und internen Straftaten, wie Vorspielen einer falschen oder fremden Identität, Umleitung von Zahlungsströmen (z.B. Fake President, Fake Identity, Payment Diversion) oder finanziellen Folgen von wissentlichen Pflichtverletzungen der Mitarbeiter ab. Der optionale Baustein Internetkriminalität schützt darüber hinaus vor vorsätzlich herbeigeführten gezielten Sicherheitsvorfällen sowie vorsätzlichen und gezielten Eingriffen Dritter in die elektronische Datenübertragung und digitale Kommunikation, wie z.B. Phishing, Pharming, Man in the Middle oder das Ausspähen von Geschäftsgeheimnissen.

Verzicht auf Einrede bei grober Fahrlässigkeit

Neben dem flexibleren Aufbau habe man das Preis-Leistungsverhältnis der IuW optimiert, heißt es von R+V. Dabei verzichtet der Versicherer für den Baustein Wirtschaftskriminalität grundsätzlich auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit gemäß §61 VersVG. „Hiermit bieten wir ein Maximum an Verlässlichkeit im Schadenfall und einen echten Vorteil gegenüber dem sonst am Markt üblichen Standard“, sagt Philipp Dierig, Spartenleiter Kredit- und Kautionsversicherung bei R+V in Österreich. Hinzu komme außerdem die standardmäßige Mitversicherung von Reputations- und Informationskoste, beispielsweise verursacht durch einen Datenschutzverstoß, bis zu einer Höhe von je 50.000 Euro. Zusätzlich gelten Industriespionage sowie auch der Geheimnisverrat durch Dritte als mitversichert. Versicherungsmakler können mit dem Tarifrechners der R+V Risiken bis zu 1 Mio. Euro Versicherungssumme und 15 Mio. Euro Umsatz direkt online beantragen. Der Selbstbehalt für Schäden durch Dritte wurde in der Online-Variante halbiert und beträgt nur noch 2.500 Euro. Darüberhinausgehende Risiken können über das Tool als Anfrage zur individuellen Quotierung versendet werden.