Meldungen | Private Equity
08.05.2018

RWB Austria vergibt den Private-Equity-Journalistenpreis 2017

Der freie Finanzjournalist Michael Kordovsky konnte die Jury dieses Jahr am meisten überzeugen, seine Kolleginnen Christine Kary ("Die Presse") und Angela Heissenberger ("Report plus") landeten auf Platz zwei und drei.

Michael Kordovsky, Gewinner des Private-Equity-Journalistenpreises

Michael Kordovsky, Gewinner des Private-Equity-Journalistenpreises

Foto: Mediaclub/Holzinger

Die Verleihung der Private-Equity-Journalistenpreise 2017 ging vorige Woche im noblen Ambiente des Palais Daun-Kinsky in Wien über die Bühne. Die Auszeichung wurde 2013 von RWB Austria, Anbieter von Private-Equity-Dachfonds, ins Leben gerufen und wird von einer unabhängige Jury aus Wirtschafts- und Finanzjournalisten vergeben. Der erste Platz ging an den freien Finanzjournalisten Michael Kordovsky. Auf Platz zwei und drei folgen Christine Kary von der Tageszeitung „Die Presse“ und Angela Heissenberger, Redakteurin beim Wirtschaftsmagazin „Report Plus“. In seiner Laudatio hob Horst Güdel, Vorstand der RWB Group AG, die Qualität der eingereichten Beiträge hervor: „Der Preisträger und die Preisträgerinnen haben sich sowohl mit den Chancen als auch mit den Risiken von Private Equity auseinandergesetzt und eine enorm wichtige Aufklärungsarbeit für eine breite Öffentlichkeit geleistet.“

Lob für Private-Equity und Kritik am AIFM-Gesetz

Michael Kordovsky, Sieger des Private-Equity-Journalistenpreises 2017, hat sich unter allen Bewerbern am intensivsten mit der Anlageklasse beschäftigt und insgesamt fünf Beiträge eingereicht. Die Artikel sind im Wirtschaftsmagazin „Gewinn“, in der Fachzeitschrift „risControl“, im „Börsenkurier“ und im „Geld-Magazin“ erschienen. Für seine Leistung erhielt Kordovsky 3.000 Euro sowie eine wertvolle Trophäe aus der Tiroler Glaswerkstatt Kisslinger in Rattenberg. In seiner Dankesrede hob Kordovsky die hohen Renditechancen von außerbörslichen Beteiligungen hervor und betonte ihre volkswirtschaftliche Bedeutung. "Private Equity ist eine unterschätzte Anlageklasse, die Geduld erfordert aber hohe Renditen bietet“, sagte Kordovsky. „Private Equity ist volkswirtschaftlich wertvoll, macht die Wirtschaft in unseren Breiten wettbewerbsfähiger und verhindert dadurch die Abwanderung von Industriebetrieben." Kordovsky ging weiters mit dem AIFM-Gesetz scharf ins Gericht, das seit dem Jahr 2014 Investitionen von Kleinanlegern praktisch unmöglich macht und appellierte an die Politik, das Gesetz zu reparieren.

Stockerlplätze für „Die Presse“ und „Report Plus“

Platz zwei und 2.000 Euro gingen an Christine Kary, die den Private-Equity-Journalistenpreis bereits im Jahr 2014 gewonnen hat. Als Juristin widmet sie sich in ihrer journalistischen Arbeit vor allem rechtlichen Themen. Dabei beschäftigt sich Kary auch mit rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Finanzmärkten und Geldanlage. Die drittplatzierte Angela Heissenberger ging in ihrem Beitrag „Frisches Kapital für den Aufschwung“ der Frage nach, wie heimische Unternehmen vom außerbörslichen Beteiligungskapital profitieren können. Sie wurde mit einem Preisgeld von 1.000 Euro belohnt.