Meldungen | Altersvorsorge
13.06.2018

Swiss Life Select baut sein Geschäftsfeld BAV aus

Künftig sollen unter Einbindung eines österreichweiten Netzwerkes von Steuerberatern und auf betriebliche Altersvorsorge spezialisierte Berater die heimischen Unternehmen gezielter angesprochen werden.

Christoph Obererlacher, Geschäftsführer Swiss Life Select

Christoph Obererlacher, Geschäftsführer Swiss Life Select

Foto: Swiss Life Select

Laut aktuellen Statistiken rangieren österreichische Unternehmen mit einer durchschnittlichen BAV-Durchdringung von knapp 25 Prozent auf einem der hinteren Plätze im europäischen Vergleich. Damit ist die zweite Säule des Pensionssystems – neben der staatlichen und privaten Vorsorge – stark unterentwickelt. Mit der betrieblichen Pensionsvorsorge sichern Arbeitgeber ihren Angestellten Vorsorgeleistungen für das Alter zu. Österreich sei hier ein „Entwicklungsland“ stellt Christoph Obererlacher, Geschäftsführer von Swiss Life Select, fest und nennt die Vorteile einer Betriebspension für Unternehmen: "Zum einen werden die Mitarbeiter stärker an die Firma gebunden. Zum anderen ist eine betrieblich gesicherte Altersvorsorge auch ein Instrument zur Mitarbeitermotivation: Das zusätzliche 'Zuckerl', das andere Arbeitgeber oft nicht anbieten, spornt das eigene Personal zu höherer Leistung an."

Ausbildungsoffensive

Bereits seit Anfang des Jahres hat Swiss Life Select ein eigenes BAV-Ausbildungsprogramm ge-schaffen und bereits über 40 BAV-BeraterInnen ausgebildet. „Die betriebliche Altersvorsorge ist eine der sichersten und gleichzeitig meist unterschätzten Vorsorgeformen überhaupt. Mit unserer Neuausrichtung unterstreichen wir unsere BAV-Expertise und werden die Vorteile dieser Altersvorsorge im Gespräch mit den Entscheidern noch deutlicher kommunizieren", so Obererlacher. „Dabei stehen vor allem umfassende Servicemodelle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Vordergrund, die schnelle, unkomplizierte und maßgeschneiderte Lösungen bieten".