Meldungen | Crowdinvesting, Immobilien
23.03.2020

Wie geht es der Immobilienbranche?

Was Corona für das Immobilien-Crowdinvesting bedeutet, erklärt Andreas Zederbauer, Geschäftsführer von dagobertinvest

Andreas Zederbauer, dagobertinvest

Andreas Zederbauer, dagobertinvest

dagobertinvest

Um die Verbreitung des Corona-Virus in Österreich einzudämmen, befindet sich das Land seit einigen Tagen de facto im Ausnahmezustand. Bei allen Krisenmeldungen gibt es aber auch Bereiche, in denen das Geschäft normal weiterläuft. So ging bei Crowdinvesting-Marktführer dagobertinvest erst gestern ein neues Projekt online. Die Crowd kann wie gewohnt in geprüfte Immobilien-Projekte investieren. Warum das für Anleger in Zeiten von Corona auch weiterhin Sinn macht und wie seine Plattform Bauträger jetzt unterstützt, erklärt dagobertinvest Co-Gründer und Geschäftsführer Andreas Zederbauer.

In den vergangenen Tagen hat der Kampf gegen das Corona-Virus den Alltag in unserem Land massiv verändert. In dieser Phase ist Österreichs größte und auf Immobilien-Projekte spezialisierte Crowdinvesting-Plattform dagobertinvest um Normalität bemüht. „Mit zwei exklusiven Einfamilienhäusern der Sleven Immobilien GmbH im Niederösterreichischen Neumitterndorf an der Fischa ging bei uns erst gestern ein neues Projekt an den Start. Auch für die nächsten Wochen ist die Projekt-Pipeline gut gefüllt“, berichtet Andreas Zederbauer, Co-Gründer und Geschäftsführer von dagobertinvest. Auch in Zeiten von Corona gilt: Wer in Immobilien investiert, setzt aufs richtige Pferd, ist Zederbauer überzeugt.

Sachwerte wie Immobilien als Krisenwährung gefragt

Gerade wenn die Märkte von Unsicherheit geprägt sind, halten viele Anleger Ausschau nach einem sicheren Hafen. „Sachwerte, also Immobilien und Edelmetalle sind besonders gefragt und profitieren in Krisenzeiten“, weiß Zederbauer. „Natürlich sollte man aktuell gewisse Mittel liquide haben, dabei darf man aber nicht darauf vergessen, den restlichen Teil seiner Finanzen möglichst gewinnbringend zu veranlagen“, so Zederbauer. Anleger lukrierten mit der Plattform dagobertinvest bislang durchschnittlich knapp sieben Prozent Zinsen p.a. für Investments in geprüfte Immobilienprojekte. Diese werden auch weiterhin in Aussicht gestellt. Lediglich die Projektvolumina werden vorübergehend etwas reduziert.

Immo-Crowdinvesting: Zweckwidmung ist Anlegerschutz

Selbst wenn jetzt manche große Baustelle vorübergehend schließen, gibt es weiterhin Baustellen, auf denen weitergearbeitet wird. Immobilien-Crowdinvestoren brauchen sich keine Sorgen machen, denn das jetzt investierte Kapital wird Bauträgern erst zeitlich versetzt zur Verfügung gestellt. Über Crowdgeld, das in den nächsten ein bis zwei Wochen investiert wird, können Bauträger erst für ihre Bautätigkeit in sechs bis acht Wochen verfügen. „Zudem ist sämtliches Geld von der Crowd zweckgebunden. Die Mittel dürfen von Bauträgern ausschließlich für ihre Bautätigkeit herangezogen werden. Das ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt für die Crowd“, informiert Zederbauer.