Meldungen | Banken
07.11.2017

Wiener Privatbank konzentriert sich auf das Kerngeschäft

Die Immobiliensparte wird verkauft und die Bankdienstleistungen werden ausgebaut. Die vom Aufsichtsrat bestätigten Vorstände Helmut Hardt und Eduard Berger sollen die Internationalisierung vorantreiben.

Eduard Berger und Helmut Hardt

Eduard Berger und Helmut Hardt

Foto: Wiener Privatbank

In einer außerordentlichen Hauptversammlung in dieser Woche wurde durch die Mehrheit der Aktionäre die Neuausrichtung des Bankhauses genehmigt. Dies führt im ersten Schritt zu einer Trennung der Immobilien- von den Bankdienstleistungen durch Verkauf der Anteile an der ViennaEstate Immobilien AG sowie der Wiener Privatbank Immobilienverwaltung GmbH. Die von der Bank daraus lukrierten Mittel sollen zum Teil ausgeschüttet und zum Teil in den Ausbau der Kernsegmente der Bank (Privat Banking, Asset Management und Projektfinanzierungen) investiert werden. Die Hauptversammlung entschied außerdem über die Erweiterung des Aufsichtsrates um die zwei neuen Mitglieder Juraj Dvorák und Peter Sidlo. Sie wurden durch die slowakische ARCA-Gruppe vorgeschlagen und begleiten neben dem geplanten Eigentümerwechsel die Entwicklung der Bank zu einem Player in Zentral- und Osteuropa. In der darauf folgenden Aufsichtsratssitzung wurde die Verlängerung der Verträge der aktuellen Vorstände Helmut Hardt und Eduard Berger für weitere fünf Jahre beschlossen. Sie sollen die geplante Internationalisierung der Bank umsetzen.