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08.05.2018

Zertifikate Award Austria 2018 vergeben

Die meisten Auszeichnungen für die besten Zertifikate Österreichs und deren Emittenten gingen an die Raiffeisen Centrobank, UniCredit onemarkets und die Erste Group.

RBI-Vorstand Johann Strobl und RCB-Zertifikate-Chefin Heike Arbter

RBI-Vorstand Johann Strobl und RCB-Zertifikate-Chefin Heike Arbter

Foto: Zertifikate Forum Austria

Bereits zum zwölften Mal veranstaltete das Zertifikate Forum Austria und das ZertifikateJournal den Zertifikate Award Austria, bei dem Ende April die Emittenten für die besten und innovativsten Produkte ausgezeichnet wurden. Als Sieger der Gesamtwertung ging zum wiederholten Male, wie auch im Vorjahr, die Raiffeisen Centrobank vor Erste Group und UniCredit onemarkets hervor, die die BNP Paribas als Drittplatzierte vom Vorjahr ablöste. Die Raiffeisen Centrobank konnte ihren Vorsprung in der Kategorie „Österreich-Zertifikat des Jahres“ mit ihrem „OMV Experess“vor dem Zweitplatzierten, der Erste Group, deutlich ausbauen. Platz 3 ging in dieser Kategorie an die Deutsche Bank. Im Vorfeld der Veranstaltung wählte das Publikum sein „Zertifikate-Haus des Jahres“: Die meisten Stimmen konnte hier ebenfalls die Raiffeisen Centrobank auf sich vereinen. Platz 2 ging an UniCredit onemarkets und Platz 3 an die Erste Group. „Der Zertifikate Award Austria ist eine Auszeichnung für die kontinuierliche Arbeit, die das gesamte Team der Emittenten Tag für Tag leisten“, zeigt sich Heike Arbter, Vorsitzende des Vorstandes des Zertifikate Forum Austria, über den Erfolg der Veranstaltung erfreut. „Deshalb ist die rege Teilnahme sowohl der Emittenten als auch des Publikums so wertvoll. Der Award bietet auch eine gute Orientierung für Privatanleger, die aus der Fülle des Angebotes an unterschiedlichen Produkten das für sie beste wählen wollen. Der Award stelle die Vitalität des starken österreichischen Marktes unter Beweis, so Lars Brandau, Geschäftsführer Deutscher Derivate Verband und langjähriger Award-Moderator: „Es ist wohl kein Zufall, dass die Pro-Kopf-Quote bei Zertifikaten in Österreich höher ist als in Deutschland. Beide Länder werden eher von konservativen Anlegern geprägt, aber Strukturierte Wertpapiere umfassen das gesamte Anlageuniversum, von langfristigem Vermögensaufbau über kurzfristiges Trading bis hin zu Zinsgeschäften auf Basis von Aktien, Anleihen und Rohstoffen. Deshalb gab es auch in diesem Jahr wieder viele Kategorien und zahlreiche Preisträger. Gerade sicherheitsorientierte Anleger können mit Zertifikaten ein wenig mehr Risiko wagen als mit direkten Investments.“

Im Jahr der regulatorischen Umsetzung

Insgesamt zehn Emittenten reichten für den diesjährigen Award ihre Produkte ein und ließen diese von einer unabhängigen Jury bewerten. Die 21-köpfige Jury setzte sich aus Asset-Managern, Retail-Bankern, Online-Brokern und Finanzjournalisten zusammen. Objektivität und Unabhängigkeit des Evaluierungs- und Abstimmungsprozesses wurden von EY Österreich geprüft und bestätigt. Bis auf die Kategorie Hebelprodukte war die Raiffeisen Centrobank in allen Kategorien auf Platz 1. „Die vergangenen Monate haben einmal mehr gezeigt, dass Zertifikate als interessante Anlageinstrumente in herausfordernden Marktphasen Chancen eröffnen. Es ist eine Bestätigung für unseren nachhaltigen Einsatz und unser stetiges Bemühen um den heimischen Markt“, freute sich Heike Arbter, Leiterin Strukturierte Produkte der RCB und vor kurzem auch zur Vorsitzenden des europäischen Verbands EUSIPA gewählt. „Ich freue ich mich heuer besonders über die Auszeichnung, da wir 2017 mit vielen regulatorischen Umsetzungsmaßnahmen konfrontiert waren. Es ist uns aber augenscheinlich gelungen, diese in einen Mehrwert für die Kunden umzuwandeln.“