Startseite » Vorsorge » Integrationsprozess abgeschlossen

Integrationsprozess abgeschlossen

Oktober 2026
Die Merkur Versicherung schließt die Verschmelzung mit der Lebensversicherung ab und stärkt damit ihre Position als Personenversicherer.
Marija Kanizaj
(v.l.n.r.): Markus Spellmeyer, Markus Zahrnhofer, Andreas Gaugg, Christian Kladiva (alle Vorstandsdirektoren der Merkur Versicherung)

Mit der Verschmelzung der Merkur Lebensversicherung und der Merkur Versicherung findet ein seit 2021 laufender Integrationsprozess seinen Abschluss. Die Merkur Gruppe vereint damit die Lebens- und Krankenversicherung in einer Organisation und stärkt ihre Position als Personenversicherer. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Verschmelzung beginnt die nächste Phase: Wir wollen die Potenziale des Zusammenschlusses konsequent nutzen und daraus nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden sowie für unser Unternehmen schaffen. Gleichzeitig gilt es, die wirtschaftlichen Synergien Schritt für Schritt zu heben und die gemeinsame Organisation effizient für die Zukunft aufzustellen“, so der Gesamtvorstand der Merkur Versicherung.

EINE MARKE

Als die Merkur Versicherung im Dezember 2021 die Übernahme der NÜRNBERGER Versicherung Österreich ankündigte, war die strategische Zielsetzung klar: Das Wissen im Bereich der Lebensversicherung sollte die Positionierung der Merkur Versicherung als Personenversicherer stärken. Nach der behördlichen Zustimmung wurde der Erwerb im April 2022 abgeschlossen. Im Herbst desselben Jahres erfolgte die Umbenennung in Merkur Lebensversicherung AG.

Der Standort in Salzburg entwickelte sich seither innerhalb der Merkur Gruppe zum Lebensversicherungs-Hub für die Alters- und Risikovorsorge. 2025 erzielte die Merkur Lebensversicherung ein Prämienvolumen von 132,3 Millionen Euro und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zum Lebensversicherungsgeschäft der Merkur Gruppe.

IT-SYSTEME HARMONISIERT

Auch die technischen Voraussetzungen für die Zusammenführung wurden in den vergangenen Jahren geschaffen. Die wesentlichen IT-Systeme beider Gesellschaften wurden sukzessive harmonisiert und auf eine Basis gestellt. Damit wurde ein wichtiger operativer Grundstein gelegt.